Nordwand auf dem Resist to Exist Festival 2012

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Wir freuten uns schon riesig auf das diesjährige Resist to Exist Festival – umso mehr freuten wir uns über die relativ kurzfristige Anfrage, statt am Sonntag um 16:30 am Samstag 17:45 bis 18:30 zu spielen! Wir mussten nicht lange zögern und sagten sofort zu.

Da standen wir also am Samstag um 17:45 auf der Stage II – und vor der Bühne war alles voll! Das Publikum feierte zunächst zu “Kot Urin” und “Luni“. Dann durften sich einige als Brandenburger Bauern outen. Während es immer voller wurde vor der Bühne passierte Ciroc das, worauf man als Gitarrist am wenigsten Bock hat – ein Saitenriss. Doch das trübte die Stimmung  nicht, denn die Smirnoff-Gitarre sorgte weiterhin für den nötigen Gitarrensound beim  Dreierblock aus “Immer bis ich reier“, “Noitral-Radikal” sowie “Schöner-Skins“.

Es folgte ein Song, welcher in der Abstimmung für unsere Spirit-Playlist weit vorne liegt: “Im Geiste Oi!“, denn echte Skinheads schreien niemals “Ausländer raus!”, und schließlich gönnten wir mit “Und der Mond…” allen eine kleine Verschnaufpause, immerhin folgte mit “In der Spree” ein Song, der zum Tanzen einlud.

Um aufgezwungene Gespräche über Gott ging es in “Vertreter“, bevor es wieder um die wichtigen Sachen dieser Welt ging: “Fußball Ficken Alkohol” – offensichtlich nicht nur für uns, sondern auch für das Publikum bedeutend. Da im Leben nicht alles nur Spaß ist, folgte unser politischer Beitrag: “PARTEI-Polka“!

Wir näherten uns dem Ende mit “Blute Babylon“, um als Zugabe den Song zum Besten zu geben, den alle hören wollten: “So sind wir“. Schorsch Klunikoff ging runter, um mit dem Publikum zu kuscheln, sich ein wenig Gesang zu sparen und sich feiern zu lassen. Leider war auf dem Höhepunkt auch schon unsere Spielzeit abgelaufen.

Es war eine bombastische Stimmung vor und auf der Stage II des Resist to Exist Festivals. Vielen Dank dafür! Vielen Dank auch an die Crew, die das ganze ermöglicht hat und uns diese Spielzeit eingeräumt hat. Wir waren überwältigt von der Menge, die vor der Bühne feierte. Leider konnten wir, auch wenn dies gewünscht war, keine weitere Zugabe mehr spielen.

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